Überdachungen für Terrasse und Balkon: Tipps

 

 

Wer eine Terrasse oder einen Balkon sein Eigen nennt, darf sich glücklich schätzen. Besonders wenn man über keinen Garten verfügt, bietet es sich an, bei gutem Wetter die Außenfläche zum Essen, Feiern oder Relaxen zu benutzen. Wenn sich allerdings das Wetter verschlechtert, kann es schlagartig mit der Freude daran vorbei sein, sofern man Terrasse oder Balkon nicht überdacht hat.

 

Unterschiedliche Lösungen sind erhältlich

 

Um seinen Freisitz auch gegen schlechtes Wetter zu schützen, finden sie eine Vielzahl an unterschiedlichen, baulichen Möglichkeiten. So gibt es neben Markisen, die nur bedingt dem Regen standhalten, auch feste Aufbauten aus diversen Materialien von Kunststoff über Holz bis hin zu Aluminiumkonstruktionen. Auch rahmenlose Glaskonstruktionen sind erhältlich. Da diese Konstruktionen in der Regel fest verbaut sind, sollten sie, bevor sie Geld investieren in Erfahrung bringen, ob ihr Vermieter damit einverstanden ist und ob gegebenenfalls nicht auch eine Baugenehmigung vonnöten ist. Übersicht der erhältlichen Überdachungen:

 

Sonnensegel

 

Hierbei handelt es sich um eine einfache, kostengünstige und am schnellsten montierbare Variante. Sonnensegel gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, Größen und Formen. In der Regel besteht ein Sonnensegel aus einem aus Acryl oder Polyester gefertigten Tuch. Die Form erinnert üblicherweise an ein Segeltuch, wobei aber auch viereckige erhältlich sind. Dieses wird an seinen Ecken an der Hauswand und am Balkongitter oder an speziellen Masten und am Boden vor der Terrasse befestigt. Das Sonnensegel dient nicht nur dem Sonnenschutz, sondern kann auch Regen abhalten.

 

Markisen

 

Markisen dürfte jeder schon einmal gesehen haben, denn oftmals dienen sie den Betreibern von Restaurants als Sonnen- und Wetterschutz für ihre Außensitzplätze. Auch Betreiber von Einzelhandelsgeschäften nutzen Markisen, um ihr Schaufenster vor starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Für Terrassen und Balkone gibt es unterschiedliche Varianten von Markisen. Es werden Markisen zur Befestigung an der Hauswand angeboten, die mit Hilfe einer Kurbel ein- und ausgefahren werden können. Ebenso gibt es sie mit Elektromotor. Des Weiteren finden sie Markisenschirme ebenso, wie Gelenkarm-Markisen, den sogenannten Volant, in den Fachmärkten.

 

Feste Konstruktionen

 

Bei diesen sehr stabilen Konstruktionen sind der Fantasie und den individuellen Anforderungen kaum Grenzen gesetzt. Sie lassen sich aus Holz ebenso aufbauen, wie aus Aluminium oder gar mit schweren Metallträgern. Meist sind diese Überdachungen bei Verwendung auf Terrassen mit festen Wänden oder Wandmodulen kombiniert.

 

Um trotz Wetterschutz ins Freie schauen zu können, werden zwischen den Trägern, Fenster und Türen aus Verbundsicherheitsglas oder durchsichtigem Polycarbonat montiert. Moderne Systeme ermöglichen gar eine Art automatische Belüftung, damit es unter der Überdachung nicht zu heiß wird. Manuell mit einer Kurbel zu öffnende Elemente ermöglichen ebenfalls eine variabel einstellbare Belüftung. Auch gibt es seit einiger Zeit sich selbst abdunkelndes Glas zur Verwendung bei Überdachungen. Auto-Überdachung: Carport besser als Garage?

 

Do it yourself oder Handwerkprofis?

 

Natürlich gestaltet sich der Aufbau der Überdachung, je nachdem für welches System sie sich entschieden haben, unterschiedlich aufwendig und schwierig. Auch hier ist die Vorgehensweise mit davon abhängig, ob man die Terrasse oder den Balkon seiner Eigenheims überdacht oder ob man zur Miete wohnt. Für alle, die gerne selber tätig werden, gibt es vorgefertigte Bausätze.

 

Diese erfüllen bei entsprechend fachgerechtem Einbau auch sämtliche Sicherheitsaspekte. Doch auch bei Bausätzen ist es empfehlenswert, wenn sie über eine gewisse handwerkliche Erfahrung verfügen. Geht es um individuell zu fertigende Überdachungen, so sollte der Fachmann in der Nähe erste Wahl sein. Neben Aufmaß und Materialberechnung, kennt er sich auch mit Sicherheitsvorgaben und eventuell benötigten Baugenehmigungen aus.